Lymphödem

Was ist ein Lymphödem?

Ein Lymphödem entsteht durch den Rückstau von Gewebeflüssigkeit. Sie staut und sammelt sich in den Zellzwischenräumen.

Beim Lymphödem schwillt das betroffene Körperteil an und ist sichtlich prall mit Flüssigkeit gefüllt. Normalerweise treten Lymphödeme einseitig auf. Ein Lymphödem beginnt mit einer schmerzlosen teigigen Schwellung, die sich anfangs durch Hochlagerung der Arme oder Beine in der Nacht wieder zürckbildet.

Im weiteren Krankheitsverlauf bildet sich die Schwellung nachts nicht mehr zurück. Charakteristisch für ein Lymphödem ist auch das Gefühl der „Bleischwere“ des betroffenen Körperteils.

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Lipödem

Was ist ein Lipödem?

Ein Lipödem ist eine symmetrische Fettverteilungsstörung. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung. Diese entsteht aufgrund einer symmetrischen Unterhautfettvermehrung. Charakteristisch für Lipödeme ist die Symmetrie der
Fettansammlungen, das sogenannte
„Reiterhosenphänomen“.

Im Gegensatz zum Lymphödem bleiben beim Lipödem die Zehen und der Fußrücken schwellungsfrei. Das Lipödem geht oft mit hohem Druck- und Belastungsschmerz, blauen Flecken und Berührungsempfindlichkeit einher.

Durch vermehrte Fetteinlagerung wird der Lymphfluss behindert und es entwickelt sich ein Lymphödem.